BDCreator®

Auf Basis der vom Zahnarzt ermittelten Informationen wird mit dem BDCreator® in mehreren Arbeitsschritten eine patientenindividuelle digitale Totalprothese erstellt. Der Umgang mit dem BDCreator® ist aufgrund der logisch aufgebauten und übersichtlichen Benutzeroberfläche einfach zu erlernen. Da die Software mit dem handelsüblichen Dateiformat .stl arbeitet, ist sie schnell in den bestehenden Workflow eines Dentallabors zu integrieren. Die Auswahl und die automatische Ausrichtung der Zahnreihen beruht auf den mit Hilfe des BDKEY® Set am Patienten gewonnenen Informationen über die Lage der Okklusionsebene und Gesichtsmitte.

Die individuelle Adaption dieser Parameter ist während der Konstruktion jederzeit möglich.

Die softwareseitige Modellanalyse hilft dem Anwender bei der Wahl der entsprechenden Zahnbogenweite. Die Visualisierung der Gesichtsebenen unterstützt bei der Kontrolle der Konstruktion bezüglich Statik und Position der Zahnreihen im Interalveolarraum. Nach Abschluss der Ausrichtung erfolgt die softwaregestützte Basisgenerierung und damit ist die digital konstruierte Totalprothese zur Übergabe an ein geeignetes CAM-System bereit.


Systemvoraussetzungen:

Betriebssystem: Windows 7 oder 8
Prozessor: mind. 1-Gigahertz-Prozessor / Empfohlen: 2,4-Gigahertz
Arbeitsspeicher: mind. 4-Gigabyte RAM / Empfohlen 16-Gigabyte
freier Festplattenspeicher: mind. 500 Megabyte
Architektur: 64-Bit
Sonstiges: Internetzugang, CD-ROM Laufwerk
Grafikkarte oder -chip mit min. 512 MB RAM

Um die einwandfreie Funktion des BDCreator® sicherzustellen, sollten ausschließlich für den Dentalbereich freigegebene Programme auf dem eingesetzten PC Verwendung finden und keine dentalfremde Software installiert sein. Diese Programme können zu Störungen und Fehlfunktionen führen, für die und die daraus resultierende Schäden Merz Dental GmbH keine Haftung übernimmt.

Die CAM-Verarbeitung

Nach der CAD-Erstellung der Totalprothese im BDCreator® werden die Daten zur teilautomatisierten Berechnung der Fräswege im .stl Format an ein geeignetes CAM-Modul übergeben.

Hierfür ist von Merz Dental eine Schnittstelle definiert worden, die bei verschiedenen Fräsmaschinenherstellern vorliegt. Zur Festlegung der Frässtrategie zur Verarbeitung des BDLoad® im 3+2-Achs-Verfahren oder im 5-Achs-Simultanverfahren empfiehlt sich die Rücksprache mit dem Maschinenhersteller.