Nachlese: Baltic Denture System on Tour in Köln und Hamburg

Merz Dental präsentiert den richtigen Weg zur digital gefrästen Totalprothese

Merz Dental präsentierte im Rahmen einer Roadshow den innovativen Prozess der digital gefrästen Totalprothese in Köln und Hamburg. Zahnärzte und Zahntechniker berichteten vor interessierten Teilnehmern von ihren bisherigen praktischen Erfahrungen: „In der ersten Sitzung erfolgen nach der Funktionsabformung die Bissnahme sowie ästhetische und funktionelle Einprobe.“ erklärte Dr. Olaf Klewer und stellte das speziell entwickelte in drei Größen erhältliche Bissregistrierungsset BDKEY® Set als einfache Unterstützung für den Zahnarzt vor. Mit den aus PEEK bestehenden BDKEY® erfolgen nach der konventionellen Funktionsabformung die Kieferrelationsbestimmung, der Ästhetikcheck sowie eine vorweg-genommene Einprobe. Der UpperKEY (für den Oberkiefer) und der für den Unterkiefer entwickelte LowerKEY finden sich in Form und Größe in dem Fräsrohling BDLoad® mit integrierten okkludierenden Zahnreihen wieder.

Besonderes Augenmerk legte ZTM Frank Poerschke in seinem Vortrag über die zahntechnische Prozesskette auf die einfache Bedienbarkeit der Software BDCreator®. „Bei der Software handelt es sich um eine professionelle CAD-Softwarelösung zur digitalen Konstruktion einer für die individuelle Mundsituation des Patienten angepassten Totalprothese.“ Leicht und sicher zu handhaben ist die Software schnell in den bestehenden digitalen Workflow eines Dentallabors integrierbar und kann von Zahntechnikern intuitiv genutzt werden. Dank vieler automatischer Funktionen, dem sog. Matching, werden vom Laden des eingescannten Abdrucks bis zur Verarbeitung lediglich wenige Klicks benötigt. Die Software ermittelt die richtige Zahnbogenform automatisch, hinterlegte Zahnreihen werden zu den Kiefern ausgerichtet und eine passende Prothesenbasis generiert. Die Größe des Fräsrohlings BDLoad® richtet sich nach den vom Zahnarzt gewählten BDKEY®, ist neben den Standardgrößen S, M und L, auch für jede Größe in drei unterschiedlichen Bogenweiten erhältlich, um so die Abmessungen der Kieferkämme zu matchen.

Durch diesen neuartigen Prozess der Herstellung von Totalprothesen, reduziert sich die Anzahl der Patientenbesuche. Schon in der zweiten Therapiesitzung erhält der Patient seine fertige, passgenaue Totalprothese. Und darüber hinaus ist das reduzierte Allergiepotential als auch die Herstellsicherheit von großem Vorteil für den Patienten. „Das Baltic Denture System eröffnet Zahnärzten und Dentallaboren weitreichende Möglichkeiten im unbezahnten Kausystem“, resümierte Friedhelm Klingenburg (Geschäftsführer Merz Dental) nach zwei gelungenen Veranstaltungen mit lebhaften Diskussionen und beim anschließenden Get Together angeregten Gesprächen. An den Erfolg knüpft Merz Dental mit weiteren bundesweit stattfindenden Roadshows im Herbst an.

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