FAQ

Allgemeines

Merz Dental bietet regelmäßig Webinare zum Baltic Denture System an. Diese sind auf den Prozess in der Praxis oder im Labor abgestimmt. Bei bestimmten Fragen können Sie sich gerne direkt an Merz Dental wenden.

Hierzu können wir keine Auskunft geben, dies ist abhängig vom kalkulierten Angebot Ihres Dentallabors.

Nein, es gibt auch das kleine BDStarterSet, das drei BDKEY® Set und die BDCreator® Software, aber keine BDLoad® beinhaltet. Dies ist besonders für den Einstieg von Laboren gedacht, die aktuell noch nicht über die technischen Möglichkeiten des Fräsens verfügen.

Die BDLoad® sind bei Merz Dental als Lagerware vorrätig und können kurzfristig an die Kunden geliefert werden.

Bislang kann nur die Indikation der sogenannten „neutralen“ Bisslage (Normalbiss) mit dem Baltic Denture System versorgt werden. Die BDLoad® liegen in den drei verschiedenen Größen, S, M und L vor. Jede Größe gibt es in den unterschiedlichen Kieferweiten narrow, medium und wide. Lediglich die Größe S verfügt nur über eine medium und wide Variante Mit dieser Größeneinteilung werden möglichst vieler Kiefergrößen und Kieferformationen abgedeckt.

Bislang kann die Situation der eugnathen Bisslage mit dem Baltic Denture System versorgt werden. Die Versorgung weiterer Bisslagen, wie Distal- oder Mesialbiss ist derzeit nicht möglich.

Voraussetzungen

Grundsätzlich können alle „offenen“ Fräsmaschinen eingesetzt werden, wenn sie die geeignete Verfahrwege und eine entsprechende Spannvorrichtung zum Bearbeiten des BDLoad® (Durchmesser Ø113, Höhe 35 mm) aufweisen. Die Rotationsachsen müssen eine Anstellung von 30° ermöglichen und die Verfahrwege XYZ = 125 mm ermöglichen. Es wird ein spezieller Blankhalter benötigt.

Für das Baltic Denture System wurde eine eigene offene CAD-Software (BDCreator®) entwickelt. Diese ermöglicht die Integration der vom Zahnarzt mittels BDKEY® gewonnen Patientendaten und richtet automatisch die vordefinierten Zahnreihen aus.

Im Moment ist der Einsatz von Intraoralscannern in Verbindung mit dem Baltic Denture System nicht möglich.

Grundsätzlich alle optischen Scanner, die eine Aufnahme von kompletten Modellen oder Abformungen realisieren können. Derzeit mit dem Baltic Denture System kompatible Scanner und Fräsmaschinen finden Sie unter Labor – Voraussetzungen

Ja, grundsätzlich kann jedes Labor dieses System nutzen, wenn das passende Equipment in Form von Scannern und Fräsmaschinen vorhanden ist. Alle derzeitig mit dem Baltic Denture System kompatible Scanner und Fräsmaschinen finden Sie unter Labor – Voraussetzungen. Die BDCreator® Software ist eine offene Software, d.h. .stl Files können verarbeitet werden. Zur Ausgabe der Daten an eine Fräsmaschine ist ein spezielles CAM Tool der Firma „follow-me!“ hyperDENT V 7.0 entwickelt worden. Ist keine geeignete oder eine geschlossene Fräsmaschine im Labor vorhanden, kann ein qualifiziertes Fräszentrum vermittelt werden.

BDCreator®

Nein, im digitalen Ablauf nicht. Im Vordergrund der Softwareentwicklung steht ein schneller und effizienter Workflow. Allerdings können noch jederzeit nachtäglich die Basen mit rosafarbenem  Kaltpolymerisat unter Verwendung eines geeigneten Primers (z.B. artConnect) manuell ergänzt werden.

Ja, in der BDCreator® Software können beide Ebenen angezeigt werden. Unterschiede sind so klar ersichtlich.

Ja, eine spezielle Softwarefunktion ermöglicht es Bereiche auf dem Gaumen zu markieren und mit Werten für die Tiefe der Hohllegung zu versehen.

Ja, Adaptionen sind möglich und obliegen dem ausgebildeten Zahntechniker in Absprache mit dem Behandler. Die Zahnreihen können nur im Block in alle Richtungen versetzt und um alle Achsen rotiert werden.

Die „ideale“ Zahnreihe wird von der BDCreator® Software anhand der in der Praxis ermittelten Informationen vorgeschlagen. Der Techniker muss allerdings immer eine Plausibilitätsprüfung durchführen und gegebenenfalls in Absprache mit dem Behandler die Zahnreihen oder deren Lage anpassen.

Das Anwendungsgebiet implantatgetragener Totalprothesen ist für das Baltic Denture System nicht freigegeben.

Die Software ermöglicht den Import und Export von .stl Daten.

BDLoad®

Nein, die Zähne sind bereits in den BDLoad® einpolymerisiert. Das sichert einen optimalen Verbund der Zähne mit dem Basiskunststoff ohne zusätzliche Arbeitsschritte und Materialien. Die Prothese ist daher eine Einstoffprothese.

Nein, Die Zahnreihen verzahnen optimal und sind bereits im BDLoad® eindeutig fixiert. Der ansonsten übliche Polymerisationsschrumpf bei der klassischen Herstellung im Labor entfällt zudem. Bei Bedarf kann dies im Munde des Patienten geschehen, da das System einem „modellfreien“ Konzept folgt.

Da bei der Verarbeitung keinerlei Polymerisationsschrumpfung im Labor auftritt ist die Passung der Basis wesentlich exakter.

Ja, Prothesenbasen, die aus dem BDLoad® gefertigt worden sind bestehen aus PMMA und können mit Kaltpolymerisaten auf der Basis von MMA wie z. B. Combipress N rosa jederzeit wiederhergestellt, ergänzt oder unterfüttert werden. Eine vorherige Konditionierung der Oberfläche mit einem geeigneten Primer, wie z.B. artConnect ist unbedingt erforderlich.

Lingualisierte Okklusion in Zahn-zu-Zahn Aufstellung. Dieses Konzept kompensiert weitgehend „Kreuzbisssituationen“ und bietet daher die Abdeckung eines großen Anwendungsspektrums.

Nein. Im BDLoad® stehen bereits alle Zähne in optimaler Verzahnung. Für die Frontzähne wurde eine ästhetisch ansprechende Idealaufstellung gewählt.

Untersuchungen haben ergeben, dass Kieferformationen sich wesentlich in einem U-förmigen oder V-förmigen Verlauf unterscheiden. Die Aufstellungen unserer Zahnreihen in den BDLoad® Varianten sind so erstellt worden, dass der Verlauf der Zahnreihen auf die unterschiedlichen Kieferkammverläufe angewandt werden kann.

Das Prothesenbasismaterial ist rosa-opak und entspricht der Kunststofffarbe C34.

Das Prothesenbasismaterial besteht wie die Kunststoffzähne aus hochvernetztem OMP-N®. Das Ergebnis des industriellen Produktionsprozesses der BDLoad® sind: hochvernetzte und hochverdichtete Komponenten mit einem geringen Restmonomergehalt.

Um möglichst viele Kiefersituationen mit einer ausreichend stabilen Basis abzudecken wurde der Durchmesser auf 113 mm festgelegt. So können auch sehr große Kiefer versorgt werden.

CAM-Bearbeitung

Grundsätzlich funktionieren alle offenen CAM Systeme die eine Bearbeitung von Prothesenbasen realisieren können. Einen abgestimmten Prozess gibt es zum momentanen Zeitpunkt zum CAM-Modul von FOLLOW-ME! (hyperDENT V 7.0) und zur CAM-Software von imes-icore sowie R&K.

Die Dauer des Fräsvorgangs ist abhängig von der Frässtrategie und Leistungsfähigkeit der Maschine und der verwendeten Fräser. Bei optimalen Bedingungen sind derzeit Fräszeiten von ca. 40 min pro BDLoad® möglich.

Das ist stark abhängig von der Bauweise der Maschine. Empfohlen wird: XYZ = 125 mm, die Rotationsachsen müssen eine Anstellung von 30° ermöglichen.

Mindestens 3+2-Achsen oder 5-Achsen.

Nein, der verwendete Kunststoff kann trocken gefräst werden. Je nach Maschinentyp und Beanspruchung ist es sinnvoll eine evtl. vorhandene Luftkühlung einzusetzen.

Die BDLoad® weisen aufgrund der Ausdehnung einer Prothesenbasis einen Durchmesser von 113 mm auf und haben formbedingt einen sog. Verdrehschutz zur korrekten Positionierung der BDLoad®.

Allgemeines

Hierzu können wir keine Auskunft geben, dies ist abhängig vom kalkulierten Angebot Ihres Dentallabors.

Merz Dental bietet regelmäßig Webinare zum Baltic Denture System an. Diese sind auf den Prozess in der Praxis oder im Labor abgestimmt. Bei bestimmten Fragen können Sie sich gerne direkt an Merz Dental wenden.

Im Moment ist der Einsatz von Intraoralscannern in Verbindung mit dem Baltic Denture System nicht möglich.

Bislang kann nur die Situation der sogenannten „neutralen“ Bisslage mit dem Baltic Denture System versorgt werden. Die BDLoad® liegen in den drei verschiedenen Größen, S, M und L vor. Jede Größe gibt es in den unterschiedlichen Kieferweiten narrow, medium und wide. Lediglich die Größe S verfügt nur über eine medium und wide Variante Mit dieser Größeneinteilung werden möglichst vieler Kiefergrößen und Kieferformationen abgedeckt.

Bislang kann die Situation der eugnathen Bisslage – oder auch Normalbiss – mit dem Baltic Denture System versorgt werden. Die Versorgung weiterer Bisslagen, wie Distal- oder Mesialbiss ist derzeit nicht möglich. Zukünftig ist aber eine Weiterentwicklung der BDLoad® und des BDCreator® geplant, um auch diese Bisslagen zu versorgen.

BDKEY®

Ja, der BDKEY® ist aus autoklavierbarem PEEK BioSolution hergestellt.

Ja, der BDKEY® Plane ist aus einem autoklavierbaren kohlefaserverstärkten PEEK hergestellt.

Nein der BDKEY® Plane verbleibt in der Zahnarztpraxis zur erneuten Verwendung.

Der BDKEY® Set wird mit dem mitgelieferten BDKEY® Lock verschlüsselt.

Die Einprobe entfällt nicht, sie erfolgt mit Hilfe des BDKEY®. Auf dem BDKEY® befinden sich Zahnreihen, die je nach Größe den entsprechenden BDLoad® (Blanks) zugeordnet werden. Bei der Verwendung des BDKEY® Set wird durch Anpassung dieser eine Saugpassung erarbeitet, Zahnarzt und Patient können nach der korrekten Erarbeitung der Ebenen, der Gesichtsmitte und ästhetischer Gesichtspunkte damit eine Einprobe durchführen.

Zur Funktions- und Ästhetikprüfung können sowohl Kau- als auch Funktionsbewegungen mit den BDKEY® ausgeführt werden.