FAQ

Allgemeines

Die Software wird von der Merz Dental GmbH vertrieben. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ihren Außendienst oder nehmen Kontakt zu unserem Vertriebsinnendienst auf.

Tel. +49 (0) 4381 403-0
Fax +49 (0) 4381 403-100

info@merz-dental.de

Es gibt die Möglichkeit eine Testversion auf der Baltic-Denture-System.de Homepage unter https://www.baltic-denture-system.de/labor/bdcreator-plus/download/herunterzuladen, mit welcher es möglich ist den BDCreator PLUS mit seinen Funktionen vollumfänglich zu testen. Entsprechende Datensätze für unterschiedliche Indikationen sind dort ebenfalls abgespeichert und werden kostenlos zur Verfügung gestellt.  Der Download beinhaltet zusätzlich den BDManager 360. Dieses Programm ist mit dem BDCreator PLUS verknüpft. Ein neuer Fall sollte immer im BDManager 360 gestartet durch Eingabe der Fallspezifischen Daten wie z.B. Patientenname, Zahnfarbe, Art des Workflows (Totalprothese, Bissregistrat, o.ä.). Somit dient der BDManager 360 als digitale Karteikarte.

Bei der Testversion ist es jedoch nicht möglich die Konstruktion abschließend als Datensatz zu exportieren. Dies ist lediglich mit einer erworbenen Vollversion möglich. Download und Installation sind in einem kurzen Video erklärt. In einem weiteren Video wird die Möglichkeit des Downloads und der Verwendung von Beispiel-Projekten erklärt.

Merz Dental bietet regelmäßig Webinare zum Baltic Denture System an. Zusätzlich gibt es eine Datenbank mit Schulungsvideos in denen einzelne Themenblöcke detailliert erläutert werden. Bei bestimmten Fragen können Sie sich gerne direkt an Merz Dental wenden.

Nein, dies ist nicht erforderlich. Nach dem Erwerb des BDCreator PLUS Lizenz erhält man entsprechende Lizenzschlüssel (Grundversion und Add-on’s) welche einmalig innerhalb der Software aktiviert werden. Zum Betrieb des BDCreator PLUS ist nach der Aktivierung kein Dongle erforderlich.

Ja, grundsätzlich kann jedes Labor dieses System nutzen, wenn das passende Equipment in Form von Scannern und Fräsmaschinen mit dem entsprechenden Halter zur Aufnahme der BDLoad vorhanden ist. Für eine Testung des Systems, vor einer Investition in eine Aufrüstung der CAM Software und der Fräsmaschiene (Halter), ist es möglich die Konstruktionsdaten an den Fräsdienstleister DDS (Digital Dental Services) zur Fräsung der entsprechenden Konstruktion aus den BDLoad zu senden. Die Versendung der gefrästen Prothese(n) sowie die Berechnung der Fräsdienstleistung und weitere Services erfolgt über DDS. Die Berechnung der BDLoad erfolgt durch Merz Dental GmbH.

Hierzu können wir keine Auskunft geben. Dies ist abhängig vom kalkulierten Angebot Ihres Dentallabors.

Die gängigsten Zahnfarben und Größen der BDLoad sind bei Merz Dental als Lagerware vorrätig und können kurzfristig an die Kunden geliefert werden. Einige, nicht gängige Zahnfarben können unter Umständen eine längere Lieferzeit erfordern. Bitte kontaktieren Sie dazu den Vertriebsinnendienst von Merz Dental unter:

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Mit der aktuellen Version des BDCreator® PLUS (Stand seit Oktober 2020) können auch Angle Klassifizierung II und III versorgt werden.

Weitere Bisslagen sind patientenindividuell bedingt unter Verwendung des BDLoad XP realisierbar, da hier die nicht vorhandenen Frontzähne individuell zur jeweiligen Kieferrelation aufgestellt werden können.

Die BDLoad liegen in den drei verschiedenen Größen vor → S, M und L. Jede Größe gibt es in den unterschiedlichen Kieferweiten narrow, medium und wide (n, m, w). Lediglich die Größe S verfügt nur über eine medium und wide Variante. Bei der Größe L des BDLoad gibt es hingegen nur die Aufstellung mit einem Molaren von 6-6.

Mit dieser Größeneinteilung werden möglichst viele Kiefergrößen und Kieferformationen abgedeckt.

Für die Versorgung weiterer Bisslagen, wie Distal- oder Mesialbiss gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. A) unter Verwendung des BDLoad XP aufgrund der Möglichkeit der individuellen Frontzahnaufstellung → bedingt möglich.
  2. B) unter Verwendung des Workflows der Herstellung einer unimaxillären Prothese. In diesem Workflow werden die Kiefersituationen unabhängig voneinander angelegt und konstruiert. Die nun mögliche okklusale Anpassung der Zahnreihen, erlaubt auch eine Fertigung der Prothesen in den skelettalen Klassen II und III.

3D-Scan

Grundsätzlich können alle optischen Scanner, die eine Aufnahme von kompletten Modellen oder Abformungen realisieren können eingesetzt werden. Die CAD-Software welche für das Baltic Denture System verwendet wird, der BDCreator PLUS, benötigt die Scandaten im.stl-Format.

Kompatible Scanner und Fräsmaschinen für das Baltic Denture System finden Sie unter Labor Voraussetzungen

Je nach dem ausgewählten Workflow kann mit einem Intraoralscanner gearbeitet werden, z.B. um die Situation einer unterfütterten „alt-Prothese“ zu erfassen. Da ein IOS jedoch keine bewegliche Schleimhaut aufzeichnen kann, sollte in Bezug auf den Ventilrand bei diesem Arbeitsschritt analog gearbeitet werden.

CAD-Software (BDCreator® PLUS)

Für das Baltic Denture System wurde eine eigene offene CAD-Software (BDCreator PLUS) entwickelt. Diese ermöglicht die Integration der vom Zahnarzt gewonnen Patientendaten und richtet die vordefinierten Zahnreihen automatisch aus. Die lagerichtige Positionierung der Zahnreihe(n) wird durch eine vollständige Modellanalyse unterstützt. Bei einer unimaxillären Versorgung kann zudem die Okklusion durch Unterstützung eines virtuellen Artikulators digital angepasst werden. Diese Anpassungen der vordefinierten Zahnreihe(n) wird anschließend in die CAM übernommen und die okklusalen Kollisionen werden in der Frässtrategie entsprechend berücksichtigt. Ein arbeiten ohne Modelle und Artikulator ist demnach möglich.

Das Baltic Denture System ist ein offenes System bei dem der Anwender gewohnt auf seinem bisherigen Workflow folgende Möglichkeiten zum Einstieg hat:

  • Einstieg über den Scan getragener und unterfütterter „alt-“Prothesen
  • Einstieg über eine einartikulierte Modellsituation
  • Einstieg über den Scan des BDKey Set
  • Einstieg über den Scan von unterfütterten Bissregistraten

Die Software ermöglicht den Import und Export derzeit nur von Daten im .stl-Format

Ja, durch Verwendung des BDLoad TS (TS = Tooth Shade) ist es möglich eine Einprobe durchzuführen. Diese Variante ist eine monochrome Einstoffprothese bei der auch der Anteil der Basis (Gingiva) zahnfarben ist, welche nur zur Verweildauer während der Einprobe gedacht ist. Alternativ ist es ebenfalls möglich sich seine generierte Konstruktion aus dem BDCreator PLUS im 3D-Druckverfahren als Monoblock-Prothese für eine Einprobe zu Drucken.

Die CAD-Software BDCreator PLUS ist ausschließlich für die Totalprothetik mit folgenden Indikationen entwickelt wurden:

  • Totalprothesen
  • Unimaxilläre Totalprothesen und Overdenture-Prothesen über Attachment
  • Totale Immediat- und Interimsprothesen
  • Individuelle Löffel
  • Individuelle Bissregistrate – ohne Vorbissnahme
  • Stützstiftregistrate – ohne Vorbissnahme

 

Außerdem beinhaltet die CAD-Software folgende Tools:

  • Volljustierbarer virtueller Artikulator
  • Okklusale Korrektur bei unimaxillären Totalprothesen unter Berücksichtigung der statischen und dynamischen Kontakte
  • Mesh-Analyse und Mesh Korrektur → Aufspüren und Schließen von Löchern im Datensatz
  • Hohllegen von frei definierbaren Bereichen sowie das digitale Radieren der Ah-Linie

Ja, dabei werden die okklusalen Anpassungen unter Zuhilfenahme eines virtuellen Artikulators sowohl im CAD als auch in der CAM berücksichtigt und im Fräsprozess berücksichtigt.

Nein, der BDCreator PLUS ist ausschließlich für die Totalprothetik entwickelt wurden.

Nein, der BDCreator PLUS ist ausschließlich für die Totalprothetik entwickelt worden.

Das Anwendungsgebiet implantatgetragener Totalprothesen ist für das Baltic Denture System nicht freigegeben.

Es können implantat-gestütze Prothesen erstellt werden – also Prothesen auf Locator® Abutments oder Kugel-Kopf Abutments. In jedem Falle muss hier individuell überprüft werden, ob Position und Platzverhältnisse ausreichend sind. Eine Unterschreitung der Mindeststärke von 2mm kann zu Brüchen der Prothese führen und so den Patienten gefährden.

Es gibt die Möglichkeit der digitalen Modellation durch entsprechende Freiformtools (auf- und abtragen, glätten). Jedoch ist z.B. ein Antrag nur soweit möglich wie es die physische Form des BDLoad zulässt. Es können allerdings noch jederzeit nachträglich die Basen mit rosafarbenem Kaltpolymerisat im entsprechenden Farbton BDLoad pink oder BDLoad dark pink unter Verwendung eines geeigneten Primers (z.B. artConnect) manuell ergänzt werden.

Ja, Adaptionen sind möglich und obliegen dem ausgebildeten Zahntechniker in Absprache mit dem Behandler. Die Zahnreihen können im Block in alle Richtungen versetzt und um alle Achsen rotiert werden. Einzig der BDLoad XP bildet eine Ausnahme, da hier die Aufstellung der Frontzähne individuell erfolgen kann während die Seitenzähne bereits fest einpolymerisiert sind.

Ja, eine spezielle Softwarefunktion ermöglicht es Bereiche auf dem Gaumen zu markieren und mit Werten für die Tiefe der Hohllegung zu versehen. Umgekehrt ist es auch möglich den eigens definierten Bereich der Ah-Linie virtuell ohne ein physisches Modell zu radieren. Das Ergebnis spiegelt sich als Positiv an der Basalfläche der Prothesenbasis wider.

Ja, dabei besteht die Möglichkeit sich die patientenindividuellen Gaumenfalten vom Originalscan mittels eines Knopfdrucks innerhalb der Software auf die Prothesenoberfläche spiegeln zu lassen. Es entfällt somit die Zeit für ein eigenständiges Design mit Hilfe von Freiformtools.

CAM-Software

Grundsätzlich funktionieren alle offenen CAM Systeme die eine Bearbeitung von Prothesenbasen realisieren können.  Die entsprechenden Module gibt es von: Hexagon (WorkNC Dental), follow-me (hyperDENT), sum3D (MILL BOX) sowie Dental Softworks (DS CAM). Alternativ reicht es, wenn nur die CAD Software BDCreator PLUS vorhanden ist, und die CAM-Berechnung sowie die Fräsdienstleistung an ein BDS-Partnerlabor ausgelagert wird. Alle derzeitigen Partnerlabore finden Sie unter → PRAXIS, Partnerlabore.

BDLoad®

Nein, die Zähne sind bereits in den BDLoad einpolymerisiert. Das sichert einen optimalen Verbund der Zähne mit dem Basiskunststoff ohne zusätzliche Arbeitsschritte und Materialien, wodurch sich auch die Zeit bei der Fertigstellung reduziert. Die Prothese ist daher eine Einstoffprothese.

Beim BDLoad XP wird der Verbund der fehlenden Frontzähne zur Basis auf herkömmliche Weise mit Hilfe der Vorwalltechnik und einem Kaltpolymerisat in dem entsprechenden Farbton hergestellt.

Um möglichst viele Kiefersituationen mit einer ausreichend stabilen Basis abzudecken wurde der Durchmesser auf 113mm festgelegt. So können auch sehr große Kiefer versorgt werden.

Das Prothesenbasismaterial besteht wie die Kunststoffzähne aus hochvernetztem OMP-N®. Das Ergebnis des industriellen Produktionsprozesses der BDLoad sind hochvernetzte und hochverdichtete Komponenten mit einem geringen Restmonomergehalt ˂ 1%.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit den BDLoad HI zu verwenden. HI steht dabei für High Impact wodurch man deutlich höhere Werte in Bezug auf die Schlagzähigkeit erreicht.

Die Prothesenbasis gibt es in den Farbtönen pink und dark pink. Der rosa-opake pink Farbton entspricht der Kunststofffarbe C34.

Der Restmonomergehalt liegt aufgrund der industriellen Fertigung bei ˂ 1%.

Nach dem Konzept der lingualisierten Okklusion (ohne A-Kontakte) in Zahn-zu-Zahn Aufstellung. Kaukräfte werden dabei so abgeleitet, dass die Unterkieferprothese optimal auf dem Kieferkamm belastet wird. Dieses Konzept kompensiert weitgehend „Kreuzbisssituationen“, da die Zahnreihe im Unterkiefer im sogenannten „neutralen Korridor“ platziert werden kann.

Ja, Prothesenbasen, die aus dem BDLoad gefertigt worden sind bestehen aus PMMA und können mit Kaltpolymerisaten auf der Basis von MMA wie z. B. Weropress in dem Farbton BDLoad pink jederzeit wiederhergestellt, ergänzt oder unterfüttert werden. Eine vorherige Konditionierung der Oberfläche mit einem geeignetem Primer, wie z.B. artConnect ist erforderlich.

Untersuchungen haben ergeben, dass Kieferkämme sich wesentlich in einem U-förmigen oder V-förmigen Verlauf unterscheiden. Die Aufstellungen unserer Zahnreihen in den BDLoad Varianten sind so erstellt worden, dass der Verlauf der Zahnreihen auf die unterschiedlichen Kieferkammverläufe angewandt werden kann. Somit kann sichergestellt werden, dass die bereits aufgestellten und in den BDLoad fest einpolymerisierten Seitenzähne innerhalb des statischen Korridors der Modellanalyse platziert werden können.

Die „ideale“ Zahnreihe wird von der BDCreator PLUS Software anhand der in der Praxis ermittelten Informationen sowie der Modellanalyse vorgeschlagen. Der Techniker muss allerdings immer eine Plausibilitätsprüfung durchführen und gegebenenfalls in Absprache mit dem Behandler die Zahnreihen oder deren Lage anpassen. Die Software unterstütz den Anwender bei der Auswahl und Ausrichtung der Zahnreihe. Kollisionen mit den definierten Korridoren aus der Modellanalyse werden angezeigt.

Im BDLoad stehen bereits alle Zähne in optimaler Verzahnung → lingualiserte Okklusion ohne A-Kontakte in Zahn zu Zahn Beziehung. Für die Frontzähne wurde eine ästhetisch ansprechende Idealaufstellung gewählt.

Beim BDLoad XP sind nur die Seitenzähne fest einpolymerisiert, damit auf Grundlage der Modellanalyse die Statik der Prothese gegeben ist. Die Frontzähne wurden weggelassen und der Freiraum durch einen reduzierten Wall aus dem Basismaterial ersetzt. Hierdurch können die Frontzähne individuell aufgestellt werden, auch andere Zahnlinien und Frontzahnformen können eingesetzt werden. Dieser zusätzliche Arbeitsschritt erfolgt entweder analog in Wachs zur Einprobe oder es werden im BDCreator PLUS Zahnfächer (Pockets) aufgrund der Außengeometrie der zu verwendeten Frontzahngeometrie generiert und im Fräsprozess gefräst. Somit wird eine Positionierungshilfe für die vorkonfektionierten Frontzähne geschaffen.

Da bei der Verarbeitung keinerlei Polymerisationsschrumpfung im Labor auftritt ist die Passung der Basis wesentlich exakter.

Nein, die Zahnreihen verzahnen optimal und sind bereits im BDLoad fest einpolymerisiert. Zudem entfällt der ansonsten übliche Polymerisationsschrumpf, welcher bei der klassischen Herstellung im Labor erfolgt. Das System folgt einem „modellfreien“ Konzept.

Fräsmaschinen

Grundsätzlich können alle „offenen“ Fräsmaschinen eingesetzt werden, wenn sie die geeigneten Verfahrwege und eine entsprechende Spannvorrichtung zum Bearbeiten des BDLoad (Durchmesser Ø113, Höhe 35 mm) aufweisen. Die Rotationsachsen müssen eine Anstellung von 30° ermöglichen und die Verfahrwege XYZ = 125 mm ermöglichen. Es wird ein spezieller Blankhalter benötigt. Dieser sollte beim jeweiligen Support des Maschinenherstellers erfragt werden. Zudem können weitere Änderungen an der Fräsmaschine notwendig werden. Wenden Sie sich hierzu an den jeweiligen Maschinenhersteller.

Die BDLoad weisen aufgrund der Ausdehnung einer Prothesenbasis einen Durchmesser von 113 mm auf und haben formbedingt einen Verdrehschutz zur korrekten Positionierung der BDLoad. Wenden Sie sich hierzu bitte an den jeweiligen Maschinenhersteller.

Nein, der verwendete Kunststoff kann auch trocken gefräst werden. Je nach Maschinentyp und Beanspruchung ist es sinnvoll eine evtl. vorhandene Luftkühlung einzusetzen.

Das ist stark abhängig von der Bauweise der Maschine. Empfohlen wird: XYZ = 125 mm, die Rotationsachsen sollten eine Anstellung von 25-30° ermöglichen.

Mindestens eine 3+2-Achsen oder eine 5-Achsen Bearbeitung.

Die Dauer des Fräsvorgangs ist abhängig von der Frässtrategie und Leistungsfähigkeit der Maschine sowie der verwendeten Fräser. Bei optimalen Bedingungen sind derzeit Fräszeiten von ca. 40 min pro BDLoad möglich. Die Bearbeitungszeit ist außerdem abhängig von der gewünschten Oberflächenrauheit.

BDKEY®

Die Anwendung des BDKey Set ist nur eine Option und zugleich eine schnelle Möglichkeit die Informationen zu erfassen und in die Konstruktion einzusteigen. Es ist ebenso möglich, die vorhandenen Prothesen zur Abformung und/oder Bissregistrierung zu verwenden. Ebenso kann weiterhin herkömmlich gearbeitet werden und die erstellten Gipsmodelle mit einem Bissregistrat verwendet werden. Hierzu gibt es in der Mediathek entsprechende Videos.

Zur Funktions- und Ästhetiküberprüfung können sowohl Kau- als auch Funktionsbewegungen mit den BDKEY Set ausgeführt werden

Die Einprobe entfällt nicht, sie erfolgt mit Hilfe des BDKEY bereits während der ersten Sitzung. Auf dem BDKEY befinden sich Zahnreihen, die je nach Größe den entsprechenden BDLoad (Blanks) zugeordnet werden. Bei der Verwendung des BDKEY Set wird durch Anpassung dieser eine Saugpassung erarbeitet, Zahnarzt und Patient können nach der korrekten Erarbeitung der Ebenen, der Gesichtsmitte und ästhetischer Gesichtspunkte damit eine Einprobe durchführen.

Das BDKEY Set (Oberkiefer und Unterkiefer) wird mit dem mitgelieferten BDKEY Lock in Schlussbissstellung verschlüsselt.

Nein, der BDKEY Plane verbleibt in der Zahnarztpraxis zur erneuten Verwendung.

Ja, jedoch nur den BDKEY ist aus PEEK BioSolution, da dieser autoklavierbar ist. Dieser wird zur Größenauswahl (S, M und L) im Munde des Patienten verwendet. Anschließend wird der UpperKEY und LowerKEY in der zuvor ausgewählten Größe aus PMMA verwendet. Dieser ist nicht wiederverwendbar und dient als Arbeitsgrundlage ähnlich wie ein Modell zur Patientenindividuellen Archivierung.

Ja, der BDKEY Plane ist aus einem autoklavierbaren kohlefaserverstärkten PEEK hergestellt.